Posts mit dem Label Papst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Papst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 28. Januar 2022

Wir sind kein Papst

Bayerischer Rundfunk, 24. 1. 2022


Darüber können wir froh sein

Die "Bild"-Schlagzeile "Wir sind Papst" ist zwar originell gewesen, aber glücklicherweise sind wir es nie geworden. Denn sonst müsste es jetzt heißen "Wir sind Lügner". Und das hätten wir Ratzinger zu verdanken, der sich mühelos in das jämmerliche Verhalten der katholischen Kirche einfügt. 

Ob auch die Meinung, dass die Bibel von Gott inspiriert ist, originell ist, weiß ich nicht. Dann wäre die Auffassung, dass die Bibel Gottes Wort ist, allerdings noch origineller. In diesem Fall würde uneingeschränkt gelten, was in der Bibel zum Missbrauch von Kindern steht. 

Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf. Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.

Demnach müsste die katholische Kirche am leichtesten auf dem Meeresgrund des Atlantiks oder des Pazifiks zu finden sein.   

Donnerstag, 8. März 2012

Pressemitteilung

Der niedersächsischen Staatskanzlei

Rom/Vatikanstadt. Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. hat den Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister am heutigen Vormittag zu einer Privataudienz empfangen.


Der Ministerpräsident wies in dem rund 25-minütigen, sehr offenen und vertrauensvollen Gespräch darauf hin, dass Niedersachsen ein Land der religiösen Vielfalt und Toleranz sei. Zwischen der Landesregierung und den beiden christlichen Kirchen bestehe in Niedersachsen ein gutes Einvernehmen. Gesellschaftspolitische und ethische Fragen würden von beiden Religionsgemeinschaften oft gleich beantwortet.

Ministerpräsident David McAllister hob hervor, dass die Niedersächsische Landesregierung ein zuverlässiger Konkordatspartner der Katholischen Kirche sei und zu ihr ein sehr gutes Verhältnis pflege. Die laufende umfangreiche Sanierung des Mariendoms in Hildesheim, für die er die Schirmherrschaft übernommen habe, werde vom Land finanziell unterstützt.

In einem weiteren Gespräch mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hat sich Ministerpräsident David McAllister zur Beibehaltung und Neuerrichtung von katholischen Schulen auf der Grundlage des geltenden Konkordats bekannt.

Er schätze den Beitrag der kirchlichen Schulen, die den jungen Menschen eine religiöse und ethische Orientierung vermittelten. Das Land habe seit Jahren viele Anstrengungen unternommen, um den konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen zu stärken. Darüber hinaus betonte der Ministerpräsident den Beitrag der Katholischen Kirche im Bereich der Kindertagesstätten und der Kinder- und Jugendhilfe. Er versicherte abschließend, dass die Landesregierung die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche und den anderen Religionsgemeinschaften in Niedersachsen auch in Zukunft fortsetzen werde.

Samstag, 7. März 2009

Generation Benedikt

7. März 2009
Drei Fragen an die Generation Benedikt

Nathanael Liminski gehört zur „Generation Benedikt“. Dieses Netzwerk junger Leute ist 2005 beim Weltjugendtag der katholischen Kirche in Köln entstanden. Heinz-Peter Tjaden stellte einem Netzwerkmitglied drei Fragen zu aktuellen Themen, die auch in der katholischen Kirche für Zündstoff sorgen.

Halten auch Sie Harry Potter für Satanismus?
Nathanael Liminski: Ich halte Harry Potter nicht für Satanismus. Meine kleinen Geschwister und mein Schwager haben es im Gegenteil mit Gewinn gelesen.

Ich bin kein ehemaliges Heimkind, beschäftige mich nur als Redakteur damit: Warum eiert die Caritas bei der Entschädigungsfrage immer noch so herum?
Nathanael Liminski: Ich weiß nicht, weshalb die Caritas sich bei der Entschädigungsfrage so zurückhaltend verhält.

Entschuldigt sich Ihre Kirche immer erst, wenn die meisten schon tot sind, ergo: Wie erklären Sie sich das weitgehende Versagen Ihrer Kirche, wenn es wirklich brennt und es nicht nur darum geht, dass der Papst einen diplomatischen Fehler gemacht hat?
Nathanael Liminski: Die Kirche hat vieles dafür getan, dass unsere heutige Gesellschaft so zivilisiert und menschlich ist, wie viele Humanisten immer wieder betonen. Für die Fehler, die in einer menschlichen Organisation unumgänglich sind, hat sich Papst Johannes Paul II. 2000 in Jerusalem entschuldigt. Ich kenne keine andere Weltreligion, die das getan hat. Vielleicht schreiben Sie deren Vertreter auch eine Mail.