Sonntag, 14. Juli 2019

Lesestoff

Lustiges Bilderbuch
Mathe für Kinder
Hier klicken
Auch als Print erschienen








Vom Jugendamt verwechselt
In Heimen Problem gelöst
Eine bitterböse Satire Hier bestellen









Intro


Damit soll Schluss sein.

Dr. Antje Vollmer
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a. D.
Platz der Republik 1
11011 Berlin


Herrn
Heinz-Peter Tjaden

15. Dezember 2008

Sehr geehrter Herr Tjaden,

Hiermit möchte ich Ihnen umgehend mitteilen, dass ich Ihre Zuschrift gelesen habe und Sie bitten, alles was Sie für die Arbeit des Ausschusses aus Ihrer eigenen Erfahrung wichtig finden, mir zuzusenden.

Sicher würde es meine Möglichkeiten bei Weitem übersteigen, für jeden Einzelfall eine gute Lösung zu finden. Aber den Betroffenen mit offenen Ohren ausführlich zuzuhören, ist der erste Schritt, dem wir uns verpflichtet haben. Die Arbeit des Runden Tisches wird beginnen, sobald alle Institutionen, die daran teilnehmen werden, ihre Vertreter benannt haben. Ich hoffe, dass das recht früh im Jahre 2009 möglich sein wird und danke Ihnen für Ihr Interesse.

Bischof will Expertenkommission einsetzen
Medien (III)

Teufelin leitet Kinderheim
Neuauflage einer Broschüre

Mehr als 30 Millionen Euro gezahlt

Medien (II)

Heimkinder-Fonds aufgestockt
Bisherige Mittel reichen nicht aus

AWO vernichtet Akten
Ehemaliges Heimkind in Beweisnot

Keine Almosen
Nackt in einem dunklen Raum

Ans Bett gefesselt
Teure Medikamente gegen die Angst

Angst als ständiger Begleiter
Pestalozzistiftung Burgwedel

Offener Umgang mit der Vergangenheit
Pestalozzistiftung Burgwedel

Sozialisiert wie ein südeuropäischer Straßenköter
Das Schicksal der Sylvia K.

Dernbacher Schwestern:
Leidensgeschichte in der "Welt"
Hier lesen

Drei Fragen an die Generation Benedikt
Die Antworten

Sexueller Missbrauch und Gewalt auch in den 1980er-Jahren
Spätere Opfer

Mail aus El Salvador
Dialog mit dem Runden Tisch

Impressum



Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
heinzpetertjaden02@gmail.com
Telfon 05139/9519599
www.heinzpetertjaden.de

Medien (III)

72 Millionen für Heimkinder aus Berlin
Die Senatsverwaltung für Jugend hat am Mittwoch eine Bilanz zu den am 31. Dezember geschlossenen Entschädigungsfonds für frühere Heimkinder vorgelegt. Insgesamt 72 Millionen Euro sind demnach  an mehr als 5700 ehemalige Berliner Heimkinder geflossen, die fragwürdige Erziehungsmethoden, Zwang und Gewalt erlitten haben und  in der DDR auch  in gefängnisähnlichen Einrichtungen eingesperrt waren. Im Schnitt wurden pro Person 9800 Euro für materielle Hilfen und 7000 Euro für Rentenersatzleistungen bezahlt. Die Antragsfristen für Fondsleistungen endeten 2014.
Tagesspiegel, 9. Januar 2019

Walter, ein Scheidungskind, hatte die Zustände im Heim, vor allem die Übergriffe einer Nonne, seiner Mutter geschildert. Die hatte sich im April 1966 schriftlich an die Stadt gewandt. Das dreiseitige, umstrittene Antwortschreiben vom 4. Mai 1966 verfasste der damalige Oberstadtdirektor Heinz Mohnen persönlich.
Köln von der Vergangenheit eingeholt
Ein bis heute nachhallender, zentraler Satz des Schreibens, in dem Mohnen die Vorwürfe nahezu kategorisch zurückweist und den Spieß umdreht, lautet: „Unter diesen Umständen dürften Ihre Anschuldigungen ausschließlich auf Mißverständnissen bzw. entstellenden Darstellungen Ihrer Kinder beruhen, denen - abgesehen davon, daß der Wert von Kinderaussagen grundsätzlich sehr zweifelhaft ist - (...) die Einsicht in das aus erzieherischen Gründen Erforderliche fehlt.“

Express Köln, 7. Februar 2019

Kinder aus Husum klagen an

Der frühere Leiter einer Einrichtung in Husum soll schwerste Misshandlungen verübt haben – über seinen Anwalt lässt er alle Vorwürfe bestreiten.

Husumer Nachrichten, 13. Februar 2019

Autoritäres Weltbild

Roland Stäb sitzt an einem Tisch mit grüner Decke in seinem Haus in Neckargröningen. Seit einem Jahr hat der 65-Jährige die Leitung des Jugendamtes im Kreis abgegeben. Die Berichte ehemaliger Heimkinder über Misshandlungen, Gewalt und Lieblosigkeit in dem 1992 geschlossenen Hohenecker Heim St. Josef hat er mit Erschrecken gelesen. Das autoritäre Weltbild, das Regelkorsett und die Züchtigung als Mittel der Erziehung widerspricht so ziemlich allem, was Stäb in seinem Studium gelernt hat.

Stuttgarter Zeitung, 7. April 2019

"Das ist meine Kindheit"

Gütersloh. „Das hier ist meine ganze Kindheit", sagt Roger Warnken und hält einen weißen Din A4-Umschlag in den Händen. Darin eine Geburtsurkunde, ein Adoptionsnachweis und eine handvoll Fotos aus Kindertagen – herausgetrennt aus einem Fotoalbum. „Sie wurden mir irgendwann kommentarlos zugeschickt", sagt er.

Neue Westfälische, 21. April 2019

Jahrzehntelang seelische Grausamkeit

Ehemalige Heimkinder eines früheren Kinderheims in Ludwigsburg-Hoheneck haben bestätigt, dass sie jahrzehntelang ständiger Gewalt und seelischer Grausamkeit ausgesetzt worden sind.

SWR, 15. Mai 2019

Kritik an katholischen Bischöfen


Der Leiter der Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche, Dreßing, hat die Aufarbeitungsbemühungen der deutschen Bischöfe kritisiert. Man könne bisher keine gemeinsame Strategie erkennen, weitere Forschungsarbeiten in Gang zu setzen.

Das sagte Dreßing der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Eine Priorisierung von Zielen zur Verhinderung von Missbrauch finde nicht statt. Stattdessen gebe es immer wieder neue Gesprächskreise und Workshops. Der Schritt, mit dem eine Aufarbeitung beginnen könnte, wäre eine überregionale Untersuchung, an der Betroffene, Wissenschaftler, Vertreter der Kirche und der Zivilgesellschaft beteiligt sein sollten.
Deutschlandradio, 19. Mai 2019

"Vergewaltigt und fixiert"

„Man hat mich vergewaltigt und fixiert“, erzählt Thomas Frauendienst am Mittwoch (19.06.2019) im Düsseldorfer Landtag. Er ist einer der ehemaligen Heimkinder, die in der Nachkriegszeit körperliche und psychische Gewalt erlebt haben.

In den 60er Jahren war er in einem Kinderheim im Ruhrgebiet. „Ich musste Erbrochenes wieder zu mir nehmen. Ich wurde zwangsbeschnitten, ohne Betäubung“. Außerdem seien an ihm medizinische Versuche gemacht worden.

WDR, 19. Juni 2019


Bischof will Expertenkommission einsetzen

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann will bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in seinem Bistum eine unabhängige Expertenkommission einsetzen. Das kündigte Ackermann bei einem Gespräch mit Vertretern der der Opferinitiative Missbit an. Das Gremium soll auch eine mögliche Mitverantwortung von leitenden Priestern oder Bischöfen bei der Vertuschung von Missbrauchstaten thematisieren und bewerten. Wann die Kommission eingesetzt wird, ist noch offen. Bis Herbst wollen sich die katholische Kirche und der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, auf Eckpunkte zur Aufarbeitung einigen. Dabei gehe es um strukturelle Festlegungen sowie um einheitliche Standards und Kriterien, sagte der Bischof.

Saarbrücker Zeitung, 12. Juli 2019
Anzeige
Anzeige„Geld und Sachleistungen können das Unrecht und Leid nicht ungeschehen machen, das ehemaligen Heimkindern zugefügt wurde. Die Zuwendungen aus den Fonds können allenfalls zur Verbesserung ihrer heutigen Lebenssituation beitragen“, betonte Jugend-Staatssekretärin Sigrid Klebba (SPD). Das Ende der Fonds bedeute nicht das Ende der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Heimerziehung.